Mehr Demand-Quellen können zwar die Monetarisierung steigern, doch die Einbindung von Google Demand in MGID Widgets schafft zusätzlichen Wettbewerb und kann so den Ertrag pro Seite erhöhen, ohne die bestehende Einrichtung der Publisher zu verändern.
Publisher, die ihre Monetarisierung maximieren möchten, arbeiten häufig mit mehreren Demand-Quellen auf derselben Seite. Das wirft jedoch eine Frage auf: Wenn Google Ad Manager (GAM) oder ein anderer Monetarisierungspartner bereits auf der Website eingesetzt wird, lohnt es sich dann überhaupt noch, Google Demand in MGID Widgets zu aktivieren?
Die kurze Antwort lautet: Ja. Durch die Einbindung von Google Demand in MGID Widgets entsteht zusätzliche Konkurrenz für das Native-Inventar, ohne bestehende Bannerplatzierungen zu ersetzen oder ihnen Umsatz wegzunehmen.
Separate Platzierungen, separate Auktionen
Die größte Sorge gilt dabei einer möglichen Kannibalisierung. Wenn Google Demand bereits an anderer Stelle auf der Seite eingesetzt wird, besteht die Sorge, dass die Aktivierung innerhalb von MGID lediglich Umsatz von einer Platzierung auf eine andere verlagert.
Allerdings findet die Monetarisierung für die einzelnen Werbeplatzierungen unabhängig voneinander statt. Ein Display-Banner, ein Native Widget und eine Video-Platzierung stellen jeweils eigenes Inventar dar, für das eine separate Auktion stattfindet.
Innerhalb eines MGID Widgets ist Google Demand lediglich ein weiterer Gebotsanbieter, der neben den bestehenden Demand-Quellen von MGID um diese Werbeplatzierung konkurriert. Gewinnt Google Demand in einem MGID Widget die Auktion, erhält es den Zuschlag für diese Native-Platzierung. Die Auktionen für Bannerplatzierungen an anderer Stelle auf der Seite werden davon weder übernommen noch ersetzt.
Was bedeutet das konkret? Durch die Einbindung von Google Demand in ein MGID Widget entsteht zusätzlicher Wettbewerb um genau diese Native-Platzierung, ohne dadurch Nachfrage von anderen Platzierungen auf der Seite abzuziehen.
Publisher können somit ihr bestehendes GAM- oder Banner-Setup beibehalten und gleichzeitig den Kreis der Demand-Quellen erweitern, die um MGID-Inventar konkurrieren.
Unterschiedliche Formate sprechen unterschiedliche Werbetreibende an
Es gibt noch einen weiteren Grund, warum zusätzliche Demand-Quellen einen Mehrwert schaffen können: Die Nachfrage von Werbetreibenden verteilt sich nicht gleichmäßig auf alle Werbeformate. Unterschiedliche Formate sprechen unterschiedliche Kampagnentypen, Ziele und Budgets an. Native-Platzierungen eignen sich häufig für Performance- und Content-Discovery-Ziele. Display-Inventar deckt dagegen meist ein breiteres Spektrum an Branding- und Awareness-Zielen ab.
Was bedeutet das für Publisher? Wenn Sie Google Demand in MGID aktivieren, erhält Ihr Native-Inventar Zugang zu Werbetreibenden, die andernfalls möglicherweise überhaupt nicht auf diese Platzierung bieten würden.
Mehr Demand-Quellen → mehr Wettbewerb um die Impression → bessere Chancen, den Wert der Impression zu maximieren
Was ist mit doppelten Anzeigen?
Eine weitere häufige Frage: Kann der Einsatz von Google Demand auf verschiedenen Platzierungen dazu führen, dass Nutzerinnen und Nutzern eine Anzeige auf derselben Seite mehrfach ausgespielt wird?
Dieses Risiko lässt sich auf zweierlei Art reduzieren:
- Steuerungsmöglichkeiten für Creatives: Google setzt verschiedene Steuerungsmöglichkeiten ein, um die Ausspielung von Creatives über das Inventar hinweg zu steuern.
- Unterschiedliche Formate: MGID Native Widgets und klassische Display-Banner unterscheiden sich deutlich in Format, Größe und Darstellung.
Eine klare Abgrenzung zwischen Native Widgets und klassischen Display-Platzierungen trägt dazu bei, eine konsistente Nutzererfahrung zu gewährleisten und gleichzeitig beide Formate auf derselben Seite zu monetarisieren.
Mehr Demand = längere Ladezeiten?
Die Einbindung einer weiteren Demand-Quelle kann zunächst den Eindruck erwecken, dass der Ad-Stack des Publishers um eine zusätzliche Ebene erweitert wird. Das könnte Bedenken hinsichtlich der Ladezeit der Seite aufwerfen. In diesem Fall konkurriert Google Demand jedoch innerhalb einer bestehenden, bereits monetarisierten MGID-Platzierung.
Es ist weder erforderlich, einen zusätzlichen Werbeplatz zu erstellen, noch das bestehende GAM-Setup zu ersetzen. Da keine neue Platzierung hinzukommt, entstehen auch keine zusätzlichen Ad Calls, Skripte oder Rendering-Vorgänge, die die Ladezeit der Seite beeinträchtigen könnten.
Das Ergebnis: mehr Wettbewerb innerhalb einer bestehenden Monetarisierungsmöglichkeit – ganz ohne weitere Werbeplatzierung oder längere Ladezeiten.
Warum die Diversifizierung von Demand-Quellen wichtig ist
Kein Monetarisierungspartner hat Zugang zu allen Werbetreibenden oder erzielt in jedem Format die besten Ergebnisse. Deshalb ist die Diversifizierung ein wichtiger Bestandteil der Monetarisierungsstrategie von Publishern. Anstatt sich auf eine einzige Demand-Quelle zu verlassen, können Publisher verschiedene Partner dort miteinander konkurrieren lassen, wo sie ihre Stärken am besten ausspielen können.
So kann ein Publisher beispielsweise:
- Display-Banner weiterhin über das bestehende GAM-Setup monetarisieren;
- MGID für Native-Platzierungen einsetzen;
- zusätzliche Demand-Quellen innerhalb dieser MGID Widgets aktivieren – darunter auch Google Demand;
- jede Platzierung ihre eigenen Monetarisierungsmöglichkeiten unabhängig voneinander maximieren lassen.
Das Ziel: die qualifizierte Nachfrage zu erhöhen, die um das bereits vorhandene Inventar der Publisher konkurriert.
Mehr Wettbewerb, gleiches Setup
Die Aktivierung von Google Demand innerhalb von MGID Widgets schafft zusätzliche Konkurrenz speziell für das Native-Inventar, während das übrige Setup unverändert bleibt.
Die potenziellen Vorteile liegen auf der Hand:
- mehr Wettbewerb innerhalb der MGID Native-Platzierungen;
- Zugang zu zusätzlicher Nachfrage von Werbetreibenden für Native-Inventar;
- stärkere Diversifizierung der Demand-Quellen über die gesamte Seite hinweg;
- Bestehende Banner- oder GAM-Platzierungen müssen nicht ausgetauscht werden;
- mehr Möglichkeiten, den Ertrag pro Seite zu maximieren. . Kurzum: Mit der Einbindung von Google Demand in MGID lässt sich mehr Wert aus dem bereits vorhandenen Inventar der Publisher herausholen.
Bereit für zusätzliche Demand-Quellen auf Ihren Native-Platzierungen? Wenden Sie sich an Ihren MGID Account Manager, um Google Demand in Ihren Widgets zu aktivieren. Die Einrichtung dauert nur wenige Minuten – Änderungen an Ihrer bestehenden GAM- oder Banner-Konfiguration sind nicht erforderlich.




