Seit Jahren verlassen sich Publisher auf die Google-Suche als wichtigste Traffic-Quelle. Man veröffentlicht hochwertige Inhalte, optimiert Überschriften, kämpft sich vielleicht sogar an die Spitze der SERPs – und hofft dann, dass die Klicks folgen.

Leider haben sich die Spielregeln geändert.

KI-generierte Antworten, Reddit-Threads und Zero-Click-Zusammenfassungen nagen massiv am Such-Traffic. Selbst bei guten Rankings besuchen immer weniger Nutzer tatsächlich die Website. Core Updates kommen und gehen – und was noch vor einem Monat funktioniert hat, kann mit dem nächsten Update still und leise an Sichtbarkeit verlieren.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr organischer Traffic schwindet, und sich fragen: „Wo sind all die Nutzer geblieben?“ – dann sind Sie nicht allein. Die Suche ist längst nicht mehr für Publisher gemacht. Während alle um die letzten Klicks unter KI-Antworten und Reddit-Ergebnissen kämpfen, gibt es einen Ort, der das genaue Gegenteil tut: Er schickt echte Menschen mit echtem Interesse direkt zu den Publishern, die wissen, wie er funktioniert.

Es handelt sich dabei weder um einen geheimen Hack noch um einen technischen Komplettumbau. Es geht schlicht darum, dort zu gewinnen, wo Aufmerksamkeit noch belohnt wird – und das ist Google Discover.

Das Problem: Die Suche verliert ihre Klicks

Es ist kaum zu übersehen: Die Google-Suche ist nicht mehr das, was sie einmal war.

Die Einführung von AI Overviews und dem neuen AI Mode ist für Nutzer großartig, die schnelle Antworten wollen – für Publisher, die diese Inhalte überhaupt erst erstellen, allerdings weniger. Erste Daten von Chartbeat zeigen einen Rückgang der Search-Pageviews um 9 % zwischen Januar und April 2025, während der Traffic aus Google Discover im gleichen Zeitraum um etwa 6 % gestiegen ist.

Doch nicht nur KI-Zusammenfassungen sind für diesen Rückgang verantwortlich. Forenplattformen wie Reddit und Quora erhalten inzwischen prominente Platzierungen in den Suchergebnissen. Selbst große Publisher sehen, wie ihre Rankings durch nutzergenerierte Diskussionen nach unten gedrängt werden.

Kurz gesagt: Die Aufmerksamkeit verschiebt sich – und Ihre Strategie sollte es auch.

Die Lösung: Discover liefert still und leise Ergebnisse

Wenn die Suche der Ort ist, an dem Menschen Fragen stellen, dann ist Discover der Ort, an dem sie Dinge entdecken, von denen sie noch gar nicht wussten, dass sie sie interessieren.

Google Discover ist der personalisierte Feed in der Google-App, der nun auch schrittweise auf dem Desktop ausgerollt wird. Ganz ohne Suchanfrage spielt Google Artikel, Ratgeber und Videos aus, die zu den Interessen der Nutzer passen – basierend auf dem, was sie zuvor gesucht, gelesen oder angesehen haben.

Für Publisher ist das eine ideale Ausgangslage.

  • Keine KI-Zusammenfassungen, die zwischen Ihnen und Ihren Lesern stehen
  • Bis zu 4-mal höhere Klickraten als in der klassischen Suche (ca. 8 % vs. ~2 %)
  • Kein Freigabeprozess – solange Ihre Website Googles inhaltliche und technische Qualitätsanforderungen erfüllt
  • Sowohl aktuelle als auch Evergreen-Inhalte funktionieren, egal ob zum Launch oder Monate nach der Veröffentlichung

Kurz gesagt: Während Search immer lauter wird, ist Discover der Ort, an dem Inhalte leise performen – und nachhaltig auszahlen.

Kurzer Realitätscheck: Discover-Content-Richtlinien

Discover filtert Inhalte, die manipulativ, schockierend oder sensationsgetrieben wirken, konsequent aus und stuft Clickbait ab. Um sichtbar zu bleiben, sollten Sie:

  • Sicherstellen, dass Überschriften den tatsächlichen Inhalt widerspiegeln – keine Übertreibungen, kein Zurückhalten von Informationen
  • Sensible oder manipulative Themen vermeiden
  • Darauf achten, dass Inhalte und Bilder den Discover-Richtlinien entsprechen – Ehrlichkeit und Klarheit schlagen jeden Trick
  • Regelmäßig die Search Console → Manuelle Maßnahmen prüfen, um sicherzustellen, dass Ihre Website einwandfrei ist

Warum sich Discover lohnt

Discover-Traffic mag auf den ersten Blick unberechenbar wirken, ist aber ein bewährtes Sicherheitsnetz. Einige Publisher berichten von einem stetigen Anstieg der Discover-Zugriffe, selbst während der Search-Traffic sinkt. Andere haben Discover inzwischen als ihre wichtigste Google-Traffic-Quelle etabliert – insbesondere in den Bereichen Lifestyle, Entertainment und zeitlose How-to-Inhalte.

Auch Google selbst hat ein Interesse daran, Publisher im Ökosystem zu halten. Deshalb scheint das Unternehmen, während KI immer mehr Raum in der Suche einnimmt, die Sichtbarkeit von Discover gezielt zu stärken, um das Gleichgewicht zu wahren.

Wichtig: Discover-Traffic ist von Natur aus volatil. Er hängt von wechselnden Nutzerinteressen und laufenden Google-Updates ab. Betrachten Sie Discover daher als starken Absicherungs- und Wachstumskanal. Die hohen Klickraten und die wachsende Reichweite machen ihn jedoch zu einer zentralen Säule jeder modernen Audience-Strategie.

So gewinnen Sie in Google Discover

Das Beste an Discover ist, dass gutes redaktionelles Handwerk belohnt wird. Klare Texte, schnelle Seiten und wirklich nützliche Inhalte. Hier ist, was tatsächlich funktioniert.

0. Mit einer vertrauenswürdigen Domain starten (ohne Autorität kein Discover)

Bevor wir zu Taktiken kommen, gibt es eine unbequeme Wahrheit über Discover. Google bevorzugt deutlich Domains, die bereits Vertrauen und Sichtbarkeit in der Suche haben.

Discover ist kein Sprungbrett für neue oder schwache Domains. Wenn Ihre Website nicht bereits für relevante Suchanfragen rankt, regelmäßig Inhalte veröffentlicht und stabile Engagement-Signale aufweist, ist eine Discover-Ausspielung äußerst unwahrscheinlich.

In der Praxis bedeutet das:

  • Ihre Domain sollte bereits auf Seite 1 oder 2 für relevante Themen ranken.
  • Ihre Inhalte sollten schnell und zuverlässig indexiert werden.
  • Ihre Search Console sollte frei von manuellen Maßnahmen oder Vertrauensproblemen sein.

Sobald dieses Fundament steht, wird Veröffentlichungsfrequenz zum Beschleuniger.

Publisher, die in Discover erfolgreich sind, veröffentlichen täglich. Drei bis fünf trend- oder interessengetriebene Artikel pro Tag erhöhen die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass Google Ihre Inhalte in Discover testet. Je häufiger Sie publizieren, desto mehr Daten erhält Google, um Ihre Zielgruppe besser zu verstehen.

Nicht jeder Artikel wird durchstarten. Discover funktioniert über Wahrscheinlichkeiten. Man kann es sich wie einen Spielautomaten vorstellen, der von Vertrauen und Aktualität angetrieben wird. Autorität ermöglicht die Teilnahme, Volumen erhöht die Gewinnchancen.

1. Überschriften schreiben, die Menschen verstehen und glauben

Vergessen Sie Clickbait. Discover bevorzugt ehrliche und präzise Überschriften, die zum Inhalt passen. Das heißt jedoch nicht, dass sie langweilig sein müssen. Ziel ist Klarheit mit Neugier.

Geeignete Formate sind zum Beispiel:

  • „10 schnelle Wege, um Mietkosten zu senken, die wirklich funktionieren“
  • „iPhone 17 vs. 16: Was ist tatsächlich neu?“
  • „Sauerteigbrot in drei Schritten backen, ganz ohne Starter-Stress“

Halten Sie Überschriften kurz, idealerweise zwischen 40 und 60 Zeichen, und stellen Sie sicher, dass sie auch ohne Kontext verständlich sind. Im Discover-Feed übernimmt die Überschrift oft den größten Teil der Überzeugungsarbeit.

2. Starke und einzigartige Bilder verwenden

Discover ist eine visuelle Plattform, und gute Bilder sorgen oft für mehr Klicks als die Überschrift. Verwenden Sie Hero-Bilder mit mindestens 1.200 Pixel Breite und stellen Sie sicher, dass das Tag <max-image-preview: large> gesetzt ist, damit Google die Bilder vollständig darstellen kann.

Vermeiden Sie austauschbare Stockfotos. Nutzen Sie visuelle Inhalte, die klar zum Thema passen oder noch besser eigene Fotos oder individuelle Grafiken. Echte Bilder signalisieren, dass sich hinter dem Klick echter Mehrwert verbirgt.

3. Scannbaren und menschenfreundlichen Content erstellen

Struktur ist entscheidend. Nutzer in Discover scrollen meist mobil, daher sollte Ihr Inhalt leicht erfassbar sein:

  • Halten Sie Einleitungen kurz und kommen Sie schnell zum Punkt.
  • Nutzen Sie Zwischenüberschriften, Aufzählungen und Listen, um Text aufzulockern.
  • Platzieren Sie die wichtigste Erkenntnis oder Kernaussage möglichst weit oben.

Auch das Aktualisieren älterer Inhalte kann helfen. Wenn Sie einen Evergreen-Artikel überarbeiten, zum Beispiel mit neuen Daten, aktuellen Bildern oder frischem Layout, kann er erneut für Discover infrage kommen..

4. Echte Expertise zeigen (E-E-A-T leicht gemacht)

Google möchte sehen, dass hinter Ihren Inhalten echte Menschen mit echter Erfahrung stehen.

Das hilft dabei:

  • Fügen Sie klare Autorenzeilen mit kurzen Biografien hinzu, die relevante Erfahrung hervorheben. Verlinken Sie, wo sinnvoll, auf soziale Profile oder professionelle Seiten.
  • Lassen Sie Autoren in ihrem Fachgebiet bleiben. Ein Autojournalist, der über Diäten schreibt, ist ein klares Warnsignal.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Seiten Über uns, Redaktionelle Richtlinien und Kontakt leicht auffindbar sind. Transparenz schafft Vertrauen, und Vertrauen erhöht die Sichtbarkeit.
Bonus: Googles „Wer / Wie / Warum“-Logik nutzen
✔️ Wer hat den Inhalt erstellt? Machen Sie deutlich, wer dahintersteht, mit Autorenzeile und kurzer Bio.
✔️ Wie wurde der Inhalt erstellt? Wenn Tests, eigene Recherchen oder KI-Unterstützung genutzt wurden, erklären Sie den Prozess kurz.
✔️ Warum gibt es diesen Inhalt? Der Nutzen für den Leser sollte klar erkennbar sein, etwa informieren, vergleichen, helfen oder Entscheidungen erleichtern.

Diese einfachen Vertrauenssignale senden die richtigen Impulse an Leser und an Discover. Sie zeigen, dass Ihre Inhalte authentisch sind und es verdienen, ausgespielt zu werden.

5. Mobile First denken und extrem schnell sein

Der Großteil des Discover-Traffics kommt über Mobilgeräte. Lädt Ihre Seite zu langsam, sind Sie praktisch unsichtbar. AMP ist zwar nicht mehr erforderlich, aber Ihre Website sollte die Benchmarks der Core Web Vitals erfüllen.

  • Schnell laden (LCP unter 2,5 Sekunden)
  • Stabil bleiben (CLS möglichst nahe bei 0)
  • Sofort reagieren (INP unter 200 ms)

Schlichte Layouts, schnell ladende Skripte und leichte Werbe-Setups machen hier den Unterschied. Eine schnelle und saubere Nutzererfahrung hält Leser länger auf der Seite und sorgt gleichzeitig für zufriedene Werbekunden.

Welche Content-Formate in Discover am besten performen

Einige Formate funktionieren in Discover besonders gut. Sie ziehen schnell Aufmerksamkeit auf sich und sorgen dafür, dass Nutzer wiederkommen.

  • Aktuelle Updates: Produkt-Launches, neue Trends oder frische Enthüllungen. Wenn ein Thema aktuell ist und diskutiert wird, will Discover es ebenfalls zeigen.
  • Evergreen-Erklärstücke: Themen aus Gesundheit, Finanzen, Technik oder Lifestyle performen konstant gut, vor allem wenn sie verständlich erklärt und regelmäßig aktualisiert werden. Diese Inhalte sorgen langfristig für stabilen Traffic.
  • How-to-Guides und Listen: Klare, umsetzbare Formate wie Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder Top-5-Listen funktionieren hervorragend. Sie sind leicht zu scannen und ideal für mobile Nutzer.
  • Vergleiche und Übersichten: Beiträge wie „A vs. B“, „Die besten X für Y“ oder „Top 10 unter 100 €“ sprechen Nutzer an, die kurz vor einer Entscheidung stehen. Diese Kaufnähe führt oft zu starkem Engagement und hohem Werbewert.

Wenn ein Artikel in der Suche gut performt oder auf Social Media starkes Engagement erzielt, stehen die Chancen gut, dass er auch in Discover funktioniert.

Eine weitere Gemeinsamkeit all dieser Formate ist ihre gute Skalierbarkeit über Frequenz.

Discover belohnt Publisher, die das System kontinuierlich mit aktuellen und relevanten Inhalten versorgen. Mehrere hochwertige Veröffentlichungen pro Tag in diesen Formaten geben Google mehr Möglichkeiten, Ihre Inhalte mit Nutzerinteressen abzugleichen und erhöhen die Chancen auf starke Traffic-Spikes.

Bonus: Google Discover vs. Google News (kurzer Vergleich)

Um Ihre Content-Strategie sinnvoll zu planen, lohnt es sich zu verstehen, wie sich Discover im Vergleich zu Google News einordnet. Hier ein Überblick auf einen Blick.

Aspekt Google Discover Google News
Content-Umfang Mix aus News, Evergreen-Artikeln, Erklärstücken, Reviews, How-tos und Videos Vor allem zeitkritischer Journalismus und Breaking News
Zugang und Setup Keine formale Bewerbung, Sichtbarkeit hängt von Website-Qualität, E-E-A-T und Engagement ab Einrichtung im Publisher Center erforderlich, manuelle Aufnahme für volle Sichtbarkeit
Personalisierung Stark personalisiert, basierend auf Interessen, Verlauf und Nutzerverhalten Themenorientiert, Fokus auf Aktualität, Relevanz und Autorität
Lebensdauer Kurze Phasen mit hoher CTR, Inhalte können mehrere Tage trenden Stabilere Sichtbarkeit während der Entwicklung oder Aktualisierung einer Story
Wert von Updates Aktualisierte Evergreen-Inhalte können erneut in Discover erscheinen Updates sind vor allem bei laufender Berichterstattung relevant
Visuals Starke Bilder (1200 px+), auffällige Überschriften und Mobile-First-Layout performen am besten Thumbnails und strukturierte Überschriften, geringere visuelle Gewichtung
Traffic-Muster Volatil: starke Peaks mit anschließendem Abfall, getrieben durch Engagement-Signale Planbarer Traffic, gekoppelt an News-Zyklen und Indexierung
Zentrale Ranking-Signale Nutzerinteresse, Engagement, Aktualität, Vertrauenssignale, Website-Reputation Thematische Autorität, Aktualität, strukturierte Daten, Publisher-Reputation
Am besten geeignet für Lifestyle, Reviews, Erklärstücke, Produktvergleiche, Evergreen-Features Harte Nachrichten, aktuelle Updates, Politik, Finanzen, Weltgeschehen
Ziel Nutzer mit personalisierten, interessenbasierten Inhalten abholen Nutzer mit verifizierten, aktuellen Nachrichten informieren

Der Zwei-Wochen-Plan für Publisher

Möchten Sie schnell testen, ob Ihre Inhalte in Discover traction bekommen können? Hier ist ein einfacher Plan, um herauszufinden, was funktioniert.

Woche 1: Die Basis schaffen
✔️ Wählen Sie 5 bis 10 Artikel aus, die bereits in der Suche gut performen.
✔️ Aktualisieren Sie diese Inhalte mit neuem Bild, präziserer Überschrift und frischem Einstieg.
✔️ Veröffentlichen Sie 2 bis 3 aktuelle Artikel zu Themen, die diese Woche im Trend liegen (zum Beispiel über Google Trends).

Profi-Tipp: Wenn Sie Evergreen-Artikel aktualisieren, tauschen Sie das Hero-Bild (1200 px+), schärfen Sie den Einstieg und stimmen Sie die Überschrift exakt auf das Versprechen des Inhalts ab. Kleine Verbesserungen bei Klarheit und Visuals können die CTR in Discover deutlich steigern.

Woche 2: Beobachten und lernen
✔️ Überwachen Sie die Discover-Performance in der Search Console.
✔️ Analysieren Sie, welche Themen und Überschriften die meisten Impressionen und die höchste CTR erzielen.
✔️ Wiederholen Sie erfolgreiche Formate und lassen Sie schwächere Ansätze fallen.

Profi-Tipp: Schauen Sie in der Search Console nicht nur auf Klicks. Achten Sie besonders auf Impression-Spikes in Discover. Sie zeigen oft, welche Themen Google mit einer größeren Zielgruppe testet. Sehen Sie hohe Impressionen bei niedriger CTR, experimentieren Sie bei zukünftigen Artikeln mit klareren Überschriften oder stärkeren Bildern, anstatt veröffentlichte Inhalte nachträglich zu ändern.

Das ist alles. Keine langen SEO-Zyklen, kein komplexer technischer Umbau. Testen, messen und optimieren. Schon wenige gezielte Anpassungen und eine konstante Veröffentlichungsfrequenz zeigen schnell, was Discover und Ihre Zielgruppe wirklich mögen.

Monetarisierung: Keep it simple

Discover kann hochwertigen Traffic mit hoher Kaufabsicht liefern. Dieser Wert verpufft jedoch schnell, wenn Seiten überladen oder unruhig wirken. Das Ziel ist Balance. Monetarisieren Sie Ihre Inhalte, ohne die Nutzererfahrung zu zerstören.

Deshalb empfehlen wir, den Ad-Stack zu verschlanken:

  • Führen Sie SPO-Audits (Supply Path Optimization) durch und entfernen Sie überflüssige Reseller.
  • Behalten Sie nur Werbepartner, die echten Mehrwert liefern.
  • Achten Sie auf die Anzeigen-Dichte. Zu viele Werbeplätze schaden den Core Web Vitals.

Eine schnelle, gut lesbare Seite erzielt bessere CPMs und sorgt dafür, dass Ihre Inhalte auch langfristig in Discover sichtbar bleiben.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten

  • Überschriften, die nicht halten, was sie versprechen: Auffällige Titel sind gut, aber wenn die Überschrift etwas ankündigt, das der Artikel nicht wirklich liefert, springen Leser schnell ab. Diese Diskrepanz schadet Vertrauen und Performance.
  • Schwache oder langweilige Bilder: Discover ist visuell geprägt. Minderwertige oder austauschbare Stockfotos machen Inhalte leicht übersehbar. Setzen Sie auf klare, relevante Visuals, die zum Klicken motivieren.
  • Autoren, die über alles schreiben: Wenn Autoren ständig zwischen völlig unterschiedlichen Themen wechseln, fällt es Discover schwer, ihre Expertise einzuordnen. Bleiben Sie bei klaren Themenfeldern und bauen Sie Autorität in einer Nische auf.
  • Ältere Inhalte vergessen: Gute Inhalte altern gut, wenn man sie pflegt. Aktualisieren Sie starke Artikel, sobald neue Informationen verfügbar sind. Discover spielt häufig Evergreen-Beiträge aus, die sich aktuell anfühlen.
  • Die Regeln ignorieren: Discover filtert Inhalte heraus, die schockierend, manipulativ oder übermäßig sensationsgetrieben wirken. Halten Sie Ihren Ton glaubwürdig und am echten Mehrwert für die Zielgruppe ausgerichtet.
  • Fehlende Autorensignale: Anonyme oder sehr dünne Autorenseiten stärken die Glaubwürdigkeit nicht. Geben Sie Lesern ein klares Bild davon, wer hinter den Inhalten steht und warum diese Person kompetent ist.

Discover-Traffic mit MGID monetarisieren

Wenn Discover bereits relevanten Traffic auf Ihre Website bringt, ist der nächste Schritt die Monetarisierung. MGID unterstützt Publisher dabei, diese Besuche mit hoher Klickrate in stabile und skalierbare Einnahmen zu verwandeln, ohne die Nutzererfahrung oder die Discover-Tauglichkeit zu beeinträchtigen.

Warum MGID für Discover-Traffic funktioniert

Die Native-Advertising-Technologie von MGID ist konsequent auf Content-first-Erlebnisse ausgelegt und passt damit ideal zu Googles Fokus auf Klarheit, Vertrauen und Engagement in Discover. Die Plattform kombiniert intelligente Werbeformate, Machine-Learning-Optimierung und die Google-MCM-Nachfrageintegration, um hochwertige Impressions bei minimaler Ladezeit zu liefern.

Das bedeutet konkret für Sie:

  • Schnellere Ladezeiten und bessere UX: MGID-Widgets sind leichtgewichtig und auf Core Web Vitals optimiert, sodass Ihre Website Discover-freundlich bleibt.
  • Discover-kompatible Anzeigenlayouts: Alle Widgets fügen sich harmonisch in den Artikel ein und erhalten die Lesbarkeit ohne störende Pop-ups oder Layout-Verschiebungen.
  • Performancebasierte Optimierung: Die KI testet kontinuierlich Creatives, Platzierungen und Zielgruppen, um CTR und eCPM zu maximieren, ganz ohne manuellen Aufwand.
  • Volle Transparenz: Echtzeit-Analytics, klare RPM-Daten und eine direkte Umsatzbeteiligung ohne versteckte Abzüge.

Anzeigenformate für Discover-Traffic

Smart Widget

Eine responsive Platzierung unterhalb des Artikels, die sich nahtlos am redaktionellen Ton orientiert. Das Smart Widget erzielt im Vergleich zu klassischen Display-Formaten bis zu 40 % höhere CTR, 30 % mehr Umsatz und 167 % höhere Viewability.

Impact Widget

Für die Platzierung innerhalb von Artikeln konzipiert und besonders effektiv für mobile Nutzer bei längeren Texten. Das Impact Widget erhöht die Sichtbarkeit von Anzeigen, ohne die Nutzererfahrung zu beeinträchtigen. Für optimale Ergebnisse:

  • Platzieren Sie ein Impact Widget alle drei bis vier Absätze, abhängig von der Artikellänge.
  • Begrenzen Sie die Anzahl auf maximal drei Impact Widgets pro Artikel.
  • Vermeiden Sie es, Widgets zu nah an Bildern oder Überschriften zu platzieren, um visuelle Überladung zu verhindern.

MGID Story

MGID Story spricht Nutzer an, die den Zurück-Button des Browsers verwenden, und zeigt ihnen eine kurze, relevante Story-Karte. Das kann die Sitzungsdauer und den Umsatz um bis zu 60 % steigern.

Passage Ads mit Google-MCM-Nachfrage

Passage Ads zeigen Native-Anzeigen zwischen Seitenaufrufen oder Content-Abschnitten. Die Integration von Google MCM (Multiple Customer Management) bringt Premium-Nachfrage und kann den Gesamtumsatz um 14 % oder mehr erhöhen.

Schnelles Onboarding

  • Registrierung: Ihr Account Manager richtet einen Test innerhalb weniger Minuten ein.
  • Leichten JS-Code einfügen: In der Regel handelt es sich um eine einzelne Codezeile im -Bereich.
  • Livegang innerhalb von zwei Stunden: Die Widgets werden automatisch an Layout und Gerätetyp angepasst.
  • Performance in Echtzeit verfolgen: Über das MGID-Dashboard behalten Sie die Performance minutengenau im Blick und können bei Bedarf nachjustieren.

Mehr als Werbung: Discover-Wachstumstools

  • SEO-Audit-Modul: Analysiert Core Web Vitals, mobile Ladezeiten und Content-Aktualität zur Verbesserung der Discover-Sichtbarkeit.
  • Trend-Insights: Zugriff auf regionale Themenanalysen und Trend-Keywords aus Google-Discover-Feeds.
  • Redaktionelle Optimierungstipps: Konkrete Empfehlungen zu Bildrichtlinien, E-E-A-T-Signalen und CTR-Verbesserung.

Fazit

Die Suche verändert sich rasant und nicht immer zu Gunsten der Publisher. Discover ist Googles integrierter Gegenpol. Eine wachsende Traffic-Quelle mit hoher Klickrate, die weder Werbebudget noch KI-Tricks erfordert.

In einer Welt, in der KI Klicks abzieht, ist es Discover, das sie zurückbringt. Für Publisher ist das eine der einfachsten und wirkungsvollsten Chancen, die es derzeit gibt.