Für die meisten Besucherinnen und Besucher endet der Besuch einer Website bereits nach dem ersten Artikel. Statt weiterzuklicken, schließen sie den Tab und verlassen sie. Publisher investieren viel Zeit und Geld, um Nutzerinnen und Nutzer auf ihre Websites zu bringen. Doch der entscheidende Moment unmittelbar vor dem Verlassen der Website bleibt meist ungenutzt.

Genau hier setzt Exit Story an. Das neue Format von MGID erkennt, wenn Besucherinnen und Besucher im Begriff sind, die Website zu verlassen, und zeigt ihnen in diesem Moment einen Vollbild-Feed mit relevanten Inhalten oder Anzeigen. So erhält jede Sitzung eine zusätzliche Chance auf Monetarisierung.

Warum die letzten Sekunden einer Sitzung entscheidend sind

Der Großteil der Monetarisierung findet statt, solange Nutzerinnen und Nutzer aktiv auf einer Website unterwegs sind: Sie lesen Artikel, klicken sich durch Inhalte oder wechseln zwischen verschiedenen Seiten. Leider endet ein Großteil der Sitzungen bereits nach dem ersten Seitenaufruf.

Besucherinnen und Besucher, die über Google Discover, Suchmaschinen oder soziale Medien auf eine Website gelangen, lesen häufig nur einen einzigen Artikel und verlassen die Website anschließend wieder. Sie haben gefunden, was sie gesucht haben, und damit endet die Sitzung: keine zusätzlichen Seitenaufrufe, keine zweite Chance auf weitere Interaktionen.

Auch wenn sich nicht jede Sitzung verlängern lässt, können Sie den letzten Moment vor dem Verlassen der Website dennoch für sich nutzen. Wenn Sie die Anzeichen rechtzeitig erkennen und relevante Inhalte präsentieren, können Sie selbst aus einer Sitzung, die sonst bereits beendet wäre, noch Wert schöpfen.

Was ist Exit Story?

💡 Exit Storyist ein neues Format von MGID, das auf einer einfachen Idee basiert: Der letzte Moment einer Sitzung sollte nicht ungenutzt bleiben. Sobald Besucherinnen und Besucher Anzeichen eines Absprungs zeigen, öffnet Exit Story einen Vollbild-Feed mit relevanten Empfehlungen oder Anzeigen.

Der Unterschied zum klassischen MGID Story-Format liegt im Auslöser. MGID Story wird ausschließlich durch einen Klick auf den Zurück-Button des Browsers aktiviert. Exit Story reagiert dagegen auf das Nutzerverhalten – etwa wenn Besucherinnen und Besucher inaktiv werden, wieder nach oben scrollen oder zu einem anderen Tab wechseln. Dadurch kann das Format auch dann eingreifen, wenn der Zurück-Button überhaupt nicht verwendet wird.

Im Hintergrund nutzt Exit Story bewährte MGID-Technologien: Smart Widget sorgt für Werbenachfrage und Design, Swipe Up steuert das Öffnen des Formats und die Exit User Activity Trigger erkennen, wenn Besucherinnen und Besucher kurz davor sind, die Website zu verlassen. Gemeinsam bilden diese Technologien ein einziges Format, das den letzten Moment einer Sitzung für die Monetarisierung nutzt.

Was Exit Story besonders macht:

  • Das Format wurde speziell für das heutige Surfverhalten der Nutzerinnen und Nutzer entwickelt.
  • Als immersives Vollbildformat lässt es sich dennoch mit nur einem Fingertipp schließen.
  • Nach der Einrichtung läuft es automatisch.

So funktioniert Exit Story

Der Ablauf im Überblick:

  1. Besucherinnen und Besucher gelangen auf Ihre Website und beginnen, Ihre Inhalte zu lesen.
  2. Exit Story erkennt einen bevorstehenden Absprung anhand eines oder mehrerer Verhaltenssignale.
  3. Wurde ein entsprechendes Signal erkannt, öffnet sich die Story mit relevanten Empfehlungen oder Anzeigen.
  4. Anschließend können Nutzerinnen und Nutzer die Inhalte entdecken, das Format schließen oder einfach auf der Website weitersurfen – ganz wie sie möchten.

Welche Signale deuten auf einen bevorstehenden Absprung hin? Hier einige Beispiele:

  • Nutzerinnen und Nutzer interagieren über einen längeren Zeitraum nicht mehr mit der Seite.
  • Sie scrollen nach dem Lesen wieder nach oben – als würden sie nach einem Weg suchen, die Website zu verlassen.
  • Sie erreichen eine bestimmte Scrolltiefe.
  • Sie wechseln zu einem anderen Browser-Tab.

Sie können jedes dieser Signale individuell aktivieren oder deaktivieren und so an die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe anpassen.

Warum Exit Story einen anderen Ansatz verfolgt

Jahrelang nutzten Exit-Formate den Zurück-Button des Browsers als Auslöser. Das funktionierte zwar gut, doch das gesamte Format stand und fiel damit, wie Google diesen Button behandelt.

Und genau das wird zunehmend zum Problem. Im April 2026 kündigte Google an, dass sogenanntes „Zurück-Button-Hijacking“ (auch Browser-History-Manipulation genannt) künftig als Verstoß gegen seine Spamrichtlinien eingestuft wird. Die Durchsetzung dieser Regelung begann im Juni 2026. Websites, die auf diese Technik setzen, riskieren manuelle Maßnahmen oder automatische Herabstufungen in den Suchergebnissen – und damit genau den Traffic, den Sie keinesfalls gefährden möchten.

Genau hier spielt Exit Story seine Stärken aus. Das Format kommt ohne den Zurück-Button aus. Dadurch funktioniert Exit Story unabhängig davon, wie sich browserbasierte Formate entwickeln. Gleichzeitig bietet das Format eine zuverlässige Möglichkeit, einen bevorstehenden Absprung zu erkennen, ohne von einem einzelnen Browserereignis abhängig zu sein.

Klassische Exit-Formate Exit Story
Startet erst nach einer bestimmten Browseraktion Wird durch das Nutzerverhalten ausgelöst
Begrenzte Auslösemöglichkeiten Mehrere frei konfigurierbare Auslöser
Nur ein Exit-Szenario Passt sich dem jeweiligen Surfverhalten an

Da Exit Story das Nutzerverhalten statt einer einzelnen Browseraktion auswertet, eröffnet das Format Publishern mehr Möglichkeiten, Besucherinnen und Besucher noch vor dem Verlassen der Website zu erreichen.

Praxisbeispiel: Ein führender polnischer Publisher steigerte seinen Umsatz um 11 %

Das betreffende Nachrichten- und Medienportal nutzte das klassische Story-Format, das fast 30 % seines Gesamtumsatzes ausmachte. Um den neuen Google-Richtlinien weiterhin zu entsprechen, musste das Format kurzfristig ersetzt werden.

Gemeinsam mit unserem Team ersetzte das Unternehmen das bisherige Format eins zu eins durch Exit Story. Die Umstellung verlief reibungslos – ohne technische Probleme, ohne Beschwerden von Nutzerinnen und Nutzern und ohne Anstieg der Abwanderungsrate. Exit Story konnte den bisherigen Umsatz nicht nur sichern, sondern sogar steigern. Während der RPM um 5,6 % stieg, legte der Umsatz um 11 % zu – obwohl der Traffic im selben Zeitraum lediglich um 5 % wuchs. Anders ausgedrückt: Nicht das höhere Besuchervolumen sorgte für das Umsatzplus, sondern Exit Story.

Warum sich Exit Story für Publisher lohnt

Hier sind die wichtigsten Vorteile auf einen Blick.

  1. Monetarisiert Sitzungen, die sonst ungenutzt enden würden: Die meisten Besucherinnen und Besucher öffnen weder einen zweiten Artikel noch klicken sie auf eine weitere Anzeige. Sie sind bereits im Begriff, die Website zu verlassen. Exit Story nutzt diesen letzten Moment, um eine zusätzliche Monetarisierungsmöglichkeit zu schaffen.
  2. Holt mehr aus Ihrem Such- und Social-Media-Traffic heraus: Besucherinnen und Besucher aus Suchmaschinen und sozialen Medien lesen häufig nur einen Artikel und verlassen anschließend die Website. Exit Story funktioniert bereits beim Besuch einer einzigen Seite – ganz ohne weitere Seitenaufrufe.
  3. Kann den RPM steigern, ohne die Seite mit zusätzlichen Elementen zu überladen: Anstatt ein weiteres Widget in den Inhalt einzubinden, eröffnet Exit Story beim Verlassen der Website eine zusätzliche Möglichkeit zur Monetarisierung. Erste Tests zeigen, dass Publisher ihren RPM damit im Durchschnitt um rund 5 % steigern konnten.

Wer profitiert besonders von Exit Story?

MGID hat Exit Story nicht für einen bestimmten Publisher-Typ entwickelt, sondern rund um den entscheidenden Moment vor dem Verlassen der Website. Besonders lohnt sich das Format jedoch, wenn:

  • ein großer Teil Ihres Traffics über Google Discover, Suchmaschinen oder soziale Medien kommt und einzelne Seitenaufrufe die Regel sind;
  • Sie ein Nachrichten-, Unterhaltungs- oder Content-Portal betreiben, auf dem regelmäßig neue Inhalte veröffentlicht werden;
  • Sie bereits MGID Story nutzen und Ihre Exit-Monetarisierung weiter ausbauen möchten.

Kurz gesagt: Wenn Ihr Publikum häufig nur einen Artikel liest und die Website danach verlässt, ist Exit Story genau auf dieses Nutzungsverhalten ausgelegt.

So starten Sie mit Exit Story

Die Einrichtung ist unkompliziert und erfordert keine individuelle Entwicklung auf Ihrer Seite.

  • Ihr MGID Success Manager oder das Support-Team hilft Ihnen gerne dabei, ein Exit Story Smart Widget für Ihr Konto einzurichten.
  • Gemeinsam konfigurieren Sie den Swipe-Up-Modus, die Exit-Trigger und das Widget-Design.
  • Mithilfe der Single JS-Implementierung von MGID binden Sie das Widget in Ihre Website ein.

Nach der Aktivierung wird Exit Story automatisch angezeigt, sobald die festgelegten Bedingungen erfüllt sind.

Fazit

Nicht alle Besucherinnen und Besucher öffnen eine zweite Seite. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Potenzial der Sitzung bereits ausgeschöpft ist. Exit Story eröffnet Ihnen eine zusätzliche Chance, dieses Potenzial zu nutzen, bevor Besucherinnen und Besucher die Website verlassen.

Möchten Sie Exit Story ausprobieren? Dann wenden Sie sich an Ihren MGID Account Manager und lassen Sie sich bei der Einrichtung von Exit Story unterstützen.